GEHEIMER MASSNAHMENPLAN DER OCC-PARTISANEN
Operation „Feel the Okey Cokey – Die zweite Ordnung“
Vertraulich – nur für die vier Trainer und ausgewählte Sauciere-Träger
Ausgangslage:
Der amtierende Okey Cokey Blatter (OCB) ist weiterhin verschollen. Die WOCCA-Verwaltung ist handlungsunfähig, der XLI. OCC nicht terminiert und die bisherige Blatter-Ordnung damit faktisch zusammengebrochen.
Die OCC-Partisanen stellen daher folgenden 10-Punkte-Plan zur Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit der WOCCA auf.
1. Feststellung der Blatter-Krise
Die Partisanen erklären offiziell:
Die WOCCA befindet sich in einer institutionellen Krise.
Der amtierende OCB bleibt bis zu einer anderslautenden Entscheidung formal im Amt, gilt aber wegen seines Verschwindens als nicht handlungsfähig.
Wichtig:
Keine Absetzung. Keine Neuwahl. Keine voreilige Beerdigung.
Die Sauciere bleibt leer.
2. Einsetzung des Übergangskommissars OCI
Die OCC-Partisanen berufen mit sofortiger Wirkung:
Okey Cokey Infantino (OCI)
zum Interimskommissar für die Wiederherstellung der WOCCA-Handlungsfähigkeit.
Für diese Rolle wird vorgeschlagen:
ParfittQuo
Begründung:
- langjähriger Trainer der WOCCA
- mehrfacher OCC-Sieger
- Erfahrung mit der WOCCA-Verwaltung
- mit der Geschichte und den Geboten vertraut
- nicht unmittelbar mit dem aktuellen Verschwinden des OCB verbunden
- ausreichend Erfahrung, um die Verwaltung wieder in Gang zu bringen.
Der OCI wird ausdrücklich nicht neuer OCB.
Sein Auftrag lautet:
„Die WOCCA wieder spielfähig machen.“
3. Sofortige Einberufung einer WOCCA-Sitzung
Der OCI beruft innerhalb von 14 Tagen den:
Okey Cokey Council
ein.
Mitglieder:
- ParfittQuo – OCI / Übergangskommissar
- Luhusteuck – Sport und Wettbewerb
- YuF – Finanzen und Innovation
- Noddy89 – historischer Vertreter des OCB-Amtes
Sollte Noddy weiterhin verschollen sein, wird sein Sitz nicht neu besetzt.
Stattdessen erhält er den Status:
„Seat of the Missing Blatter“
Dieser Stuhl bleibt bei jeder Sitzung leer.
Darauf werden:
Krone und Sauciere
platziert.
4. Sofortige Terminierung des XLI. OCC
Dies ist die wichtigste Maßnahme.
Der Rat stellt fest:
Ein OCC darf niemals mehr an der Handlungsunfähigkeit eines einzelnen Funktionärs scheitern.
Deshalb wird der XLI. OCC innerhalb von 48 Stunden nach Einsetzung des OCI terminiert.
Keine weiteren Umfragen.
Keine Terminfindungswochen.
Keine:
„Wie sieht es bei euch aus?“
Kein:
„Ich melde mich noch.“
Kein:
„Wir müssen erstmal schauen.“
Termin festlegen. Fertig.
5. Einführung des festen OCC-Kalenders
Nach dem XLI. OCC wird ein dauerhafter Kalender eingeführt:
Frühjahr
Okey Cokey Cup – Spring Edition
Herbst
Okey Cokey Cup – Autumn Edition
Die Termine werden jeweils mindestens sechs Monate vorher festgelegt.
Damit wird das zentrale Problem der Blatter-Krise beseitigt:
Der OCC braucht keinen Blatter mehr, um stattfinden zu können.
Der Blatter kann verschwinden.
Der OCC nicht.
6. Reform des OCB-Amtes
Das Amt des OCB wird nicht abgeschafft.
Aber es wird grundlegend verändert.
Der zukünftige OCB ist:
Zeremonieller OCB
Seine Aufgaben:
- Krone tragen
- Sauciere präsentieren
- Loszeremonie durchführen
- OCC eröffnen
- „Feel the Okey Cokey“ ausrufen
- Pokal überreichen
- gegebenenfalls dramatisch schweigen.
Nicht mehr zu seinen Befugnissen gehören:
- einen OCC verhindern
- einen bereits festgelegten Termin eigenmächtig verschieben
- die gesamte Verwaltung blockieren
- allein über Sanktionen entscheiden
- die WOCCA auf unbestimmte Zeit in einen Schwebezustand versetzen.
Kurz:
Der OCB behält die Krone, verliert aber den roten Knopf.
7. Die Moiren bleiben unangetastet
Eine Institution wird ausdrücklich von jeder Reform ausgenommen:
Die Moiren.
Denn eine WOCCA ohne Moiren wäre keine WOCCA.
Sie behalten das Recht, den OCB durch Los zu bestimmen.
Neu ist lediglich:
Die Moiren bestimmen den Zeremonienmeister – nicht mehr den Alleinherrscher.
Damit bleibt das historische Losprinzip erhalten.
Die Sauciere bleibt ebenfalls offizielles Losgefäß.
8. Einführung der Okey-Cokey-Coins
Der Reformplan greift die bereits in der WOCCA diskutierte Idee der Okey-Cokey-Coins wieder auf.
Jeder Trainer erhält OCCo für:
- Anzahl OCC's ohne Sieg
- besondere sportliche Leistungen
- historische Verdienste
- außergewöhnliche Niederlagen
- kreative Ausreden
- das pünktliche Erscheinen zu einem OCC.
Die Coins können später für bestimmte Sonderrechte eingesetzt werden.
9. Das wichtigste neue Gebot
Die Partisanen beantragen die Aufnahme eines neuen:
(...). OKEY-COKEY-GEBOT
„Kein einzelner OCB, Trainer, Funktionär oder sonstiger Sauciere-Träger darf durch Untätigkeit die Durchführung eines ordnungsgemäß vorgesehenen OCC verhindern.“
Zusatz:
„Findet sich kein Termin, gilt der nächste im WOCCA-Kalender vorgesehene Termin automatisch als verbindlich.“
Damit wäre die größte Schwachstelle der bisherigen Ordnung beseitigt.
10. Die Rückkehr des verschollenen OCB
Der vielleicht wichtigste Punkt:
Der OCB darf jederzeit zurückkehren.
Sollte Noddy89 plötzlich wieder auftauchen, wird er nicht verhaftet, abgesetzt oder ausgebürgert.
Er bekommt eine Audienz.
Man hört sich seine Erklärung an.
Dann wird die Antwort protokolliert.
Und anschließend wird ihm mitgeteilt:
„Schön, dass Sie wieder da sind.“
Sein ehemaliges Amt bleibt historisch unangetastet.
Seine Krone wird ihm selbstverständlich zurückgegeben.
Die Sauciere ebenfalls.
Das politische Programm der OCC-Partisanen
Die Partisanen treten damit nicht für einen neuen Alleinherrscher ein.
Ihr Programm lautet:
Alte WOCCA
OCB → entscheidet → OCC findet statt
Übergangs-WOCCA
OCI → organisiert → OCC findet statt
Neue WOCCA
Kalender → garantiert → OCC findet statt
Der historische Wandel lässt sich damit in einem Satz zusammenfassen:
„Wir wollen keinen stärkeren Blatter. Wir wollen eine WOCCA, die auch ohne Blatter funktioniert.“
Und als offizieller Wahlspruch der Reformbewegung wird beschlossen:
