Donnerstag, 27. August 2026

Nächste Eskalationsstufe: Partisanen bereiten Strafanzeige gegen den OCB vor

 


Im Streit mit dem OCB über die bislang nicht erfolgte Terminfindung für den nächsten OCC haben die Partisanen nun nachgelegt. Die Partisanen erhöhen den Druck massiv und prüfen rechtliche Schritte gegen den amtierenden OCB.

Dies geht aus einem 60-seitigen, streng vertraulichen Dokument hervor, das am Donnerstag zunächst innerhalb einschlägiger Partisanenkreise kursierte und dem Okey Cokey Journal vorliegt.

Darin heißt es, die Partisanen und weitere interessierte Parteien bereiteten derzeit „die Einleitung eines Strafverfahrens gegen den OCB wegen krimineller Misswirtschaft, vorsätzlicher Verschleppung und grober Verletzung elementarer OCC-Gebote“ vor.

Kern des Vorwurfs: Der OCB komme seiner satzungsgemäßen und moralisch ohnehin alternativlosen Pflicht zur zeitnahen Findung eines Termins für den nächsten OCC nicht nach.

„Der XLI. OCC kann nicht einfach ausfallen, nur weil der OCB keinen Termin findet“

Besonders scharf kritisieren die Partisanen, dass der OCB trotz wiederholter Aufforderungen bislang keinen verbindlichen Termin auf den Tisch gelegt habe.

Nach Auffassung der Partisanen handele es sich dabei keineswegs um ein organisatorisches Detail. Vielmehr sei die Austragung des nächsten OCC das zentrale Fundament der gesamten Okey-Cokey-Ordnung.

In dem Schreiben wird dem OCB vorgeworfen, durch die Verzögerung „einen Zustand der terminlichen Anarchie“ herbeizuführen und damit „die Existenz des gesamten Wettbewerbs fahrlässig aufs Spiel zu setzen“.

Besonders pikant: Nach Informationen aus Partisanenkreisen soll der OCB wiederholt auf die schwierige Terminlage, anderweitige Verpflichtungen und angebliche „Abstimmungsprobleme“ verwiesen haben.

Die Partisanen halten dagegen:

„Ein OCB, der keinen OCC-Termin findet, ist wie ein Schiedsrichter, der den Anpfiff verweigert.“

Die Partisanen fordern den Rückzug des OCB

Die Partisanen fordern nach wie vor den unverzüglichen Rückzug des OCB aus dem Amt, sollte dieser nicht binnen kürzester Frist einen verbindlichen OCC-Termin präsentieren.

Auf einer kurzfristig einberufenen Krisensitzung sollen die drei Partisanenvertreter über weitere Schritte beraten haben. Dabei sei auch die Frage diskutiert worden, ob der OCB bis zur endgültigen Klärung des Terminproblems von sämtlichen organisatorischen Aufgaben des OCC entbunden werden müsse.

Eine interne Quelle bezeichnete die Situation gegenüber dem Okey Cokey Journal als „den größten Angriff auf die internationale OCC-Ordnung seit Einführung der Loskugeln“.

Droht dem OCB tatsächlich eine Haftstrafe?

Nach Einschätzung der WOCCA könnte ein konsequentes juristisches Vorgehen erhebliche Folgen für den OCB haben.

Sollte nachgewiesen werden, dass er bewusst und wiederholt seiner Pflicht zur Terminfindung nicht nachgekommen ist, könnten ihm nach Auffassung der Partisanen weitreichende Konsequenzen drohen – vom sofortigen Entzug sämtlicher OCB-Rechte bis hin zu einer lebenslangen Sperre für die Teilnahme an der Terminfindung.

In besonders dramatischen Kreisen wird sogar bereits über eine „Haftstrafe wegen vorsätzlicher OCC-Verschleppung“ spekuliert.

Rechtsexperten weisen allerdings darauf hin, dass bislang völlig unklar sei, welches Gericht überhaupt für einen derartigen Fall zuständig wäre. Als möglicher Gerichtsstand gilt das traditionsreiche OCC-Schiedsgericht in Wedding.

Der Fall erinnert an frühere OCB-Krisen

Das Vorgehen der UEFA erinnert Beobachter an frühere Machtkämpfe innerhalb der Okey-Cokey-Welt.

Doch diesmal greifen die Partisanen den OCB frontal an. Während frühere Konflikte noch mit diplomatischen Noten, mahnenden Blicken und dem demonstrativen Verlassen von Sitzungen beigelegt werden konnten, scheint die Geduld nun erschöpft.

Der Vorwurf lautet schlicht:

Der OCB hat die Pflicht, einen Termin für den nächsten OCC zu finden – und findet keinen.

OCB schweigt

Der OCB selbst wollte sich auf Anfrage nicht ausführlich zu den Vorwürfen äußern.

Aus seinem Umfeld hieß es lediglich, man befinde sich „in fortgeschrittenen Gesprächen mit sich selbst“ und werde „zu gegebener Zeit einen geeigneten Zeitpunkt für die Bekanntgabe eines möglichen Termins zur Diskussion stellen“.

Diese Erklärung sorgte bei den Partisanen für weitere Empörung.

Ein WOCCA-Funktionär sagte daraufhin:

„Wir brauchen keinen Termin für die Bekanntgabe eines Termins. Wir brauchen einen Termin für den OCC!“

Jetzt entscheidet die Zeit

Damit steht der OCB unter massivem Druck. Die WOCCA hat ihre Drohkulisse aufgebaut, die Partisanen stehen geschlossen hinter dem Vorstoß und die internationale OCC-Gemeinschaft wartet auf das, was eigentlich längst hätte feststehen müssen:

Wann findet der nächste OCC statt?

Sollte der OCB weiterhin untätig bleiben, könnte der bisherige Terminfindungsstreit endgültig zu einer der größten Verfassungskrisen der Okey-Cokey-Geschichte eskalieren.

Oder, wie es ein hochrangiger Partisan gegenüber dem Okey Cokey Blatter formulierte:

„Wir wollen keinen Rücktritt. Wir wollen einen Termin.“

Montag, 10. August 2026

Stellungnahme der OCB Partisanen

 

Nächste Eskalationsstufe? 

Partisanen fordern endlich einen OCC statt weiterer Worthülsen


OCC weiterhin ohne Termin – OCB verweist auf „ernsthaftes Bemühen“

Die sogenannte „Partisanenbewegung“ nimmt die jüngste Stellungnahme des Okey Cokey Blatters mit Verwunderung zur Kenntnis. Während der OCB ausführlich darlegt, weshalb er angeblich alles Erforderliche getan habe, bleibt eine entscheidende Frage weiterhin unbeantwortet:

Wann findet der nächste Okey Cokey Cup statt?

Bis zum heutigen Tage gibt es darauf keine Antwort.

Statt eines Termins liefert der OCB eine bemerkenswerte Ansammlung aus Verweisen auf Gebot XIIa, die Moiren, die Geschichte der WOCCA und die vermeintlich politische Motivation seiner Kritiker. Für die Durchführung eines OCC ist dies allerdings nur von begrenztem sportlichem Nutzen.

Trainer kontaktiert – OCC trotzdem nicht terminiert

Zwar erklärt der OCB, er habe die Trainer bereits vor mehreren Wochen nach ihren Verfügbarkeiten gefragt. Das wird von den Partisanen ausdrücklich zur Kenntnis genommen und auch nicht bestritten.

Nur: Eine Anfrage ist noch kein OCC.

Wer sich ernsthaft um die Durchführung eines Cups bemüht, muss irgendwann den nächsten Schritt gehen: Termine zusammenführen, einen Vorschlag machen, eine Entscheidung herbeiführen und schließlich verkünden:

„Liebe Trainerkollegen, am [Datum] wird gespielt.“

Genau dies ist bislang nicht geschehen.

Stattdessen wird auf die Schwierigkeit verwiesen, „aus dem Nichts geeignete Termine zu erschaffen“. Niemand verlangt, dass der OCB die Kalender der Trainer beherrscht. Er soll lediglich einen Termin organisieren.

Das ist schließlich der Sinn seines Amtes.

Keine Amtsenthebung – aber auch kein Freifahrtschein

Besonders entschieden weisen die Partisanen den Vorwurf zurück, sie wollten die Legitimität der Losung oder gar die Entscheidung der Moiren infrage stellen.

Die Partisanen erkennen die Losung an.

Der OCB wurde bestimmt.
Die Sauciere wurde übergeben.
Die Moiren haben gesprochen.

Damit ist die Angelegenheit erledigt.

Gerade deshalb erwarten die Partisanen nun aber auch, dass der rechtmäßig bestimmte OCB sein Amt ausübt.

Die Losung verleiht schließlich nicht nur Ruhm, Macht und die vorübergehende Verfügungsgewalt über die Sauciere. Sie bringt möglicherweise auch gewisse Pflichten mit sich.

Die eigentliche Eskalationsstufe: der nächste OCC

Die Partisanenbewegung stellt daher klar: Es geht nicht um eine Amtsenthebung. Es geht um einen Termin.

Sollte der OCB der Auffassung sein, dass die Trainer zu wenige gemeinsame Termine genannt haben, steht es ihm frei, weitere Vorschläge einzuholen. Sollte ein Termin zunächst nicht möglich sein, kann ein Ersatztermin gesucht werden. Sollte die Welt untergehen, kann notfalls auch darüber beraten werden.

Was jedoch nicht funktioniert, ist, mehrere Wochen lang auf Terminfindung hinzuweisen und anschließend festzustellen, dass weiterhin kein Termin gefunden wurde.

Denn irgendwann muss aus dem „Wir bemühen uns“ ein „Wir spielen am …“ werden.


Partisanen weisen politische Motive zurück

Auch der Versuch, die Kritiker als „alte Säcke“ darzustellen, die angeblich mehr Freude an Verfahrensfragen als an der Champions-League-Hymne hätten, wird mit einem müden Lächeln zur Kenntnis genommen.

Die Partisanen haben überhaupt nichts gegen Champions-League-Hymnen.

Im Gegenteil.

Sie wollen sie hören.

Am liebsten beim nächsten OCC.

Mit Trainern.
Mit Loskugeln.
Mit kalten Getränken.
Und selbstverständlich mit der Sauciere.

Dafür braucht es allerdings einen Termin.

Nächste Schritte

Die Partisanen schlagen daher vor, die politische Debatte an dieser Stelle zu beenden und die Angelegenheit einer praktischen Lösung zuzuführen.

Der OCB möge bis spätestens zum 01.09. einen konkreten Termin für den nächsten OCC präsentieren.

Sollte dies nicht möglich sein, erwarten die Partisanen zumindest eine belastbare Liste der in Betracht kommenden Termine und eine nachvollziehbare Begründung, warum bislang keine Einigung erzielt werden konnte.

Weitere Stellungnahmen über die „höheren Mächte des Okey Cokey“, die „Grundprinzipien der WOCCA“ oder den vermeintlichen politischen Ehrgeiz der Kritiker sind ausdrücklich nicht erforderlich.

Die Moiren haben gelost. Jetzt soll gespielt werden.

Der OCB möge daher weniger erklären und mehr terminieren.

Oberstes Ziel bleibt die Ausrichtung des nächsten OCC.

Alles andere ist Verwaltungsfolklore.

Feel the Okey Cokey.
Die OCB-Partisanen