Mittwoch, 1. Juli 2026

WANN ENDLICH WIEDER OCC?

 


WOCCA-BEBT! PUTSCH GEGEN DEN OKEY-COKEY-BLATTER? 


Kein OCC! Kein Termin! Kein Lebenszeichen! Jetzt droht Noddy89 HdW der Rauswurf!

WOCCA im Ausnahmezustand! Ausgerechnet der Mann, der für die Organisation des Okey Cokey Cups verantwortlich ist, gerät selbst ins Visier. Gegen den amtierenden Okey Cokey Blatter Noddy89 liegt jetzt ein Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen WOCCA-Sitzung vor!

Der Vorwurf hat es in sich: Pflichtverletzung!

Denn die WOCCA-Verfassung ist eindeutig. In § XIIa heißt es unmissverständlich, dass sich der Okey Cokey Blatter ernstlich um mindestens zwei Okey Cokey Cups pro Jahr bemühen muss. Noch brisanter: Ist bis zum Ende des zweiten Quartals kein OCC terminiert, darf die WOCCA den Blatter neu auslosen – inklusive einmaliger Sperre des Amtsinhabers!

“Wo bleibt der OCC?”

Diese Frage stellen sich inzwischen viele WOCCA-Mitglieder. Während die Uhr unaufhaltsam Richtung Ende des zweiten Quartals tickt, fehlt von einem neuen Turnier jede Spur. Kritiker sprechen bereits von einer historischen Führungskrise.

Jetzt soll eine außerordentliche WOCCA-Sitzung klären, ob Noddy89 seinen Pflichten überhaupt noch nachkommt.

Das Los könnte gnadenlos zuschlagen!

Besonders pikant: Anders als in anderen Verbänden entscheidet am Ende nicht die Macht, sondern das Los. Sollte die WOCCA-Sitzung den Antrag annehmen, könnte Noddy89 sein Amt verlieren – und wäre für die folgende Auslosung sogar gesperrt!

Das wäre ein beispielloser Vorgang in der Geschichte der WOCCA.

Die WOCCA vor einer Zerreißprobe

Geht es hier nur um einen verspäteten Termin? Oder steht die Glaubwürdigkeit der WOCCA-Verfassung auf dem Spiel?

Fest steht: Die Regeln gelten auch für den Okey Cokey Blatter. Wer Transparenz fordert und Verantwortung trägt, muss sich am Ende auch selbst daran messen lassen.

Jetzt blickt die gesamte WOCCA gespannt auf die Verwaltung. Wird die Sitzung einberufen? Muss Noddy89 um seinen Thron bangen? Und vor allem: Wann rollt endlich wieder der erste Stein beim nächsten OCC?

Fortsetzung folgt – sofern der OCB sie rechtzeitig terminiert…

5 Kommentare:

  1. Prof.Dr.Mertens2. Juli 2026 um 11:44

    Prof. Dr. Heinrich Mertens*

    Lehrstuhl für WOCCA-Verfassungsrecht und angewandte Okey-Cokey-Governance

    Die WOCCA befindet sich zweifellos in einer schwierigen Situation. Niemand sollte leichtfertig den Austausch eines amtierenden Okey-Cokey-Blatters fordern. Das Amt lebt von Autorität, Vertrauen und Kontinuität. Wer an dessen Fundament rüttelt, muss sich der Tragweite bewusst sein.

    Gerade deshalb komme ich nach sorgfältiger Betrachtung der WOCCA-Verfassung zu einem unbequemen Ergebnis.

    Die Verfassung kennt nicht nur Rechte des Okey-Cokey-Blatters, sondern auch Pflichten. § XIIa ist dabei kein unverbindlicher Programmsatz, sondern Ausdruck des obersten Ziels der WOCCA: Der Okey Cokey Cup muss stattfinden.

    Ein Okey-Cokey-Blatter, der keinen OCC organisiert, verfehlt den Kern seines Amtes. Dabei ist unerheblich, ob dies aus Zeitmangel, Zurückhaltung oder organisatorischen Schwierigkeiten geschieht. Entscheidend ist allein, dass die WOCCA nicht zum Stillstand kommen darf.

    Ich kenne Noddy89 seit vielen Jahren als engagiertes Mitglied der WOCCA. Gerade deshalb fällt mir diese Einschätzung nicht leicht. Persönlich wünsche ich ihm, dass sich die Vorwürfe entkräften lassen. Verfassungsrechtlich sehe ich jedoch kaum Spielraum.

    Die WOCCA-Verfassung hat für genau diesen Fall Vorsorge getroffen. Wird sie nun nicht angewandt, verliert sie ihren normativen Anspruch und verkommt zur bloßen Dekoration.

    Ein Rausschmiss des amtierenden Okey-Cokey-Blatters wäre daher kein Akt der Illoyalität gegenüber einer Person, sondern ein Akt der Loyalität gegenüber der WOCCA.

    Denn eines darf bei aller Diskussion niemals vergessen werden:

    Es geht nicht um Noddy89. Es geht nicht um das Amt. Es geht um den XLI. Okey Cokey Cup.

    Der XLI. OCC ist kein beliebiges Turnier. Er ist die nächste Etappe einer Tradition, die von Generationen der WOCCA getragen wurde. Jeder Tag ohne Terminierung gefährdet Planung, Vorfreude und letztlich den Fortbestand dessen, was die WOCCA ausmacht.

    Deshalb lautet meine Empfehlung an die WOCCA-Verwaltung und an das Gremium:

    Beruft die Sitzung ein. Wendet § XIIa an. Lasst – wenn die Voraussetzungen vorliegen – das Los entscheiden.

    Denn eines hat die Geschichte der WOCCA immer wieder bewiesen:

    Ein Okey-Cokey-Blatter ist ersetzbar. Der XLI. OCC ist es nicht.



    * Prof. Dr. Heinrich Mertens ist Verfassungsrechtler, Autor des Standardwerks „Die WOCCA zwischen Losprinzip und Führungsverantwortung“ sowie Träger der Goldenen Lostrommel in der Kategorie „Besonders lange Fußnoten“. Seine wissenschaftliche Unabhängigkeit ist nach eigener Aussage „zu 99 % gewährleistet – das verbleibende Prozent entscheidet traditionell das Los.“

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  2. Ick hab mir erst den Artikel durchjelesen und denn den Kommentar von dem Prof. Dr. Mertens. Und wat soll ick sagn? Der Mann hat leider recht.

    Dit is doch keen Kindergarten hier! Wer sich Okey-Cokey-Blatter nennt, der soll nich uff Tauchstation jehn, sondern endlich mal’n OCC organisiern! Dafür hatter den Laden doch übernomm’.

    Und denn hörste nur: “Dit wird schon…” – Ja, wann denn? Zum fünfzigsten Jubiläum vom XL. OCC?

    Dit Schlimmste is ja: Keener will dem Noddy persönlich wat. Aber dit Amt is eben keene Ehrenurkunde für de Wohnzimmerwand. Dit is Arbeit. Und wenn de Arbeit nich jemacht wird, denn musste eben Platz machen für eenen, der det anpackt.

    Der Professor hat det janz trocken erklärt. Ick sach det uff Berliner Art: Wenn de Busfahrer pennt, steigste ooch aus, bevor de Karre innen Kanal fährt.

    Und nu kommt dit Beste: Inna WOCCA entscheidet doch am Ende sowieso dit Los. Also warum denn so’n Theater? Wer sich uffs Los beruft, sollte ooch akzeptiern, wenn et mal gegen eenen läuft.

    Also, WOCCA-Verwaltung, macht hinne! Sitzung einberufen, Lostrommel entstauben und denn kieken wa mal, wer den Karren wieder ausm Dreck zieht.

    Denn eins is klar: Ohne OCC is allet nix. Und der XLI. OCC spielt sich nich von alleene.

    Also, Noddy: Entweder ran an de Buletten – oder ran an de Lostrommel.

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  3. Man kann ja der Meinung sein, dass der nächste OCC längst hätte terminiert werden müssen. Man kann sogar finden, dass § XIIa eine WOCCA-Sitzung rechtfertigt. Darüber kann und soll man streiten.

    Aber was hier inzwischen abgeht, hat mit einer sachlichen Diskussion wenig zu tun.

    Aus einer möglichen Pflichtverletzung wird gleich ein öffentlicher Pranger. Aus berechtigter Kritik wird Stimmungsmache. Und aus einem langjährigen WOCCA-Mitglied wird plötzlich der Sündenbock für alles.

    Mal ehrlich: Hat Noddy89 die WOCCA jahrelang mitgetragen? Ja. Hat er sich in der Vergangenheit engagiert? Ebenfalls ja. Das sollte man nicht vergessen, nur weil gerade nicht alles nach Plan läuft.

    Auch Prof. Dr. Mertens – dessen Kommentar viele jetzt als Freifahrtschein zum Draufhauen missverstehen – hat ausdrücklich betont, dass ihm eine mögliche Amtsenthebung nicht leichtfällt und dass es nicht um die Person, sondern um die Anwendung der Verfassung geht.

    Genau das scheint einigen entgangen zu sein.

    Wer jetzt mit Sprüchen wie “ran an die Lostrommel” oder “Platz machen” um sich wirft, der trägt nicht zur Lösung bei, sondern gießt Öl ins Feuer. Die WOCCA war immer dann am stärksten, wenn sie ihre Konflikte mit Humor, aber auch mit Respekt ausgetragen hat.

    Wenn § XIIa angewendet werden muss, dann soll das Gremium entscheiden. Dafür gibt es Regeln. Aber bis dahin verdient auch ein amtierender Okey-Cokey-Blatter einen fairen Umgang.

    Denn am Ende wollen doch alle dasselbe:

    Den XLI. OCC.

    Und der wird mit gegenseitigem Anpöbeln bestimmt nicht schneller stattfinden. Vielleicht wäre es deshalb ganz WOCCA-like, erst die Lostrommel und dann die Lautstärke sprechen zu lassen.

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